Mittwoch, 12. Juni 2019

Wie spricht Dom eine Sklavin an?

Männer, die sich im Internet "Dom" nennen, gibt es viele. Mir begegnen sie oft auf Twitter, weil ich da gerne aktiv bin. Ich bekomme dann schon mal Direktnachrichten, weil ich auf meinem Profil klar als devote SMlerin zu erkennen bin. Ergibt sich die Frage: Wie spricht man eine Sklavin an? Hier eine kleine Auswahl aus dem echten Leben:


  • "Hi"
  • "Hi, wie geht's dir"
  • "Hallo"
  • "Hallo, möchte gerne mit dir schreiben und Bilder tauschen"
  • "Hi, möchtest du meine Sklavin sein?"
  • "Stell dich vor, Sklavin!!!! Bin dominant und sehr erfahren!!!!!"
  • "Hi"

Verehrte Superdoms, so geht's ja nicht.


Sehr verehrte Superdoms, leider sind solche Anschreiben wenig fesselnd. Ja, ich bin zur Zeit Single. Ja, ich suche einen Partner/Dom. Ja, ich habe es mal wieder nötig. Aber nein, ich bin nicht so verzweifelt, auf jedes hingeworfene "hi" zu reagieren. Damit zeigt ein Mann nämlich nur, dass er keine Idee hat, wie er die Aufmerksamkeit der Frau erregen kann. Ein "hi" ist in der Bar okay, aber im Internet ist es langweilig.

Mein Tipp: Zeigen Sie, dass Sie sich mit dem Profil der Sub beschäftigt haben. Seien Sie originell. Oder humorvoll. Oder besonders. Seien Sie provokant. Seien Sie frech. Aber seien Sie nicht langweilig. Und erwarten Sie nicht, dass sich die Frau jemandem unterwirft, den sie gar nicht kennt. Das macht keine Frau. Never. 

Vielen Dank, verehrte Superdoms.
jO


Mittwoch, 13. März 2019

Bizarr Escort jO – mein neues Buch ist da

Bizarr Escort jO


Gute Nachrichten für alle Leserinnen und Leser, die bereits meine "Geschichte der jO"-Reihe kennen: die Geschichte geht weiter. Allerdings muss man die "Geschichte der jO"-Reihe nicht gelesen haben, um mit diesem Buch einzusteigen. Man kann es auch für sich allein lesen.

Zum Inhalt:

Wie es im Escort-Business wirklich zugeht? jO verrät es. – Die 24jährige Blondine Johanna dient am Wochenende nebenberuflich als devotes Escortmädchen. In diesem Buch hat jO ihre außergewöhnlichsten Begegnungen mit zahlungskräftigen Herren und Paaren aufgeschrieben. Ihre bizarre Reise führt sie als Independent Escort neben Orten in ihrer Heimatstadt Berlin auch nach Hamburg in die Elbphilharmonie, nach Stuttgart ins SI-Centrum und nach Düsseldorf in eine neue Luxuswohnung. Ein Kunde nimmt sie sogar als Reisebegleitung mit nach Mauritius. jO erzählt offen, ehrlich und direkt. Dabei lässt sie selbst intimste Details nicht aus, ist aber immer darauf bedacht, dass ihre Kunden anonym bleiben. 

Die Taschenbuchausgabe hat 273 Seiten und einige Fotos.

Hier geht es zu Amazon und dem Taschenbuch.

Hier geht es zu Amazon und dem E-Book.


Ich bin gespannt auf Ihr Feedback. Gerne an: johannakoltai@gmail.com




Montag, 24. Dezember 2018

Heiße Weihnachten und guten Rutsch!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein heißes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Kommt gut rein und lasst es krachen! Nächstes Jahr wird supersupersuper! Ich weiß das. Jawohl! :) 

Herzliche Grüße und Küsschen,
jO

PS:
Ich freue mich übrigens immer über Post, Anmerkungen und Kommentare :)

Sonntag, 7. Oktober 2018

Das Sexpuppen Bordell in Freiberg am Neckar

Das ist ja ein Ding: In Freiberg am Neckar in Baden-Württemberg gibt es ein ganz besonderes Bordell. Hier schaffen nicht Huren an, sondern Sexpuppen aus Silikon. 

Was vor rund zwei Jahren in Barcelona begann ist nach dem „BorDoll“ in Dortmund nun also auch in Süddeutschland angekommen. 


Diese Blondine ist als Sexpuppe tätig.

Das Sexpuppen-Bordell der Schwaben


Immerhin: Die Silikon-Puppen werden mit Liebe und einem genauen Auge für Details angefertigt. Manche Kunden, so heißt es, seien eben so einsam, dass sie zumindest eine Puppe um sich haben möchten. Das sei gefährlich, halten manche Frauen dagegen. Denn auf diese Weise würden Freier verlernen, auf Frauen einzugehen, Rücksicht zu nehmen und menschlich zu interagieren. Rücksicht müssen sie bei einer Puppe nicht nehmen – und dieses Verhalten würde sich dann auch auf Frauen übertragen. 

Sachen gibt’s! Ich denke, jeder soll sich so ausleben, wie er es möchte. Sexpuppen sind ganz sicher nicht „the real experience“, insofern glaube ich nicht, dass wir Frauen irgendwann von einer Sexpuppe ersetzt werden können ;-) 

Dieses Video von der Badische Zeitung (BZ) verrät mehr über die Damen:


Mittwoch, 26. September 2018

Prostitutionsschutzgesetz 2018 in Berlin: ein Desaster

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Von geschätzten 8.000 Sexarbeiter/innen in Berlin haben sich nur rund 2.100 von ihnen bei den Behörden gemäß des neuen Prostitutionsschutzgesetzes angemeldet. 
Von den geschätzten 600 Bordellen in Berlin haben sich rund 160 Betriebe registriert. Stand: Juli 2018. Mit anderen Worten:  Das Gesetz funktioniert nicht, wird nicht angenommen und bereitet allen Beteiligten Kopfzerbrechen und Probleme. Bravo, gut gemacht, liebe Manuela Schwesig (SPD). Als Bundesfrauenministerin hatte Schwesig den Gesetzentwurf immer wieder weiter verschärft. Jetzt sieht man, was das Ganze gebracht hat: nur Ärger. Die Frauen, die man mit dem Gesetz schützen wollte, erreicht man nicht. Und man treibt sie sogar noch in die Anonymität, in die Illegalität, ins Aus. 

Vorläufige Zulassungen und keine Gesundheitsberatung

Doch selbst dann, wenn eine Sexarbeiterin sich registrieren möchte und bereit ist, ihre Daten zu offenbaren, hat sie Probleme: Denn im zuständigen Bezirksamt fehlt weiterhin Personal. Wer aufs Amt geht, bekommt dort nur eine vorläufige Zulassung, die bis Oktober 2018 befristet ist. Die gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsberatung entfällt einfach. 
Das Team, das sich um ganz Berlin kümmern soll, hat auch Mitte 2018 noch keine Büroräume. Zuständig für Berlin ist das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Dort ist man skeptisch, dass schnell eine Entspannung eintreten wird. Wie man hört, kann es gut und gerne noch bis Mai 2019 dauert, bis die Prozesse halbwegs laufen.
Berlin ist keine Ausnahme. Das Gesetz ist in ganz Deutschland ein Desaster. Es war vielleicht gut gemeint, ist aber schlecht gemacht. 

Dienstag, 11. September 2018

Sklavin Usagi aus dem Studio Avalon im Interview


Wie denken und fühlen devot veranlagte Frauen? In einer Folge von Gesprächen unterhalte ich mich mit interessanten Frauen, die gern in die Rolle der Sub, Sklavin oder O schlüpfen.


Folge 5: Sklavin Usagi
Sklavin Usagi

10 Fragen an Sklavin Usagi.


Usagi ist im Berliner Studio Avalon als Sklavin tätig. Im Interview verrät sie uns mehr von sich.



FRAGE EINS

Usagi ist ein interessanter Name. Ich habe gegoogelt, dass „Usagi“ japanisch ist und „Hase“ bedeutet. Wie kamst du auf den Namen und was verbindest du damit?

Usagi: der Name ist aus meiner damaligen Lieblings Anime Serie aus den 90ern – Sailor Moon! Usagi war in der Serie zu Anfang ein kleines verträumtes und tollpatschiges Schulmädchen, das immer verschlafen hat. Ich habe mich ein bisschen in ihr wiedererkannt. Ihr Markenzeichen waren ihre auffälligen Odangos auf dem Kopf. Sie sahen aus wie Hasenohren. Für mich passt „Hase“ als Ropebunny oder Petplayerin auch deswegen sehr gut zu mir.🐰



FRAGE ZWEI

Sub, Sklavin, O, Zofe, Bizarrgirl, Switch, devot, maso – wie würdest du dich einordnen?

Usagi: In meinem Buisness gehört wohl alles mehr oder weniger dazu und das ist toll so. Man lernt sich immer wieder neu zu erfinden ohne sich zu verlieren. Ich selber würde mich aber größtenteils als Sub und Maso einordnen.
 
 
Sklavin Usagi


"Jeder Tag ist anders, spannend und bizarr." – Sklavin Usagi


FRAGE DREI

Wie kommt es, dass du in einem Dominastudio arbeitest?

Usagi: Ich liebe unkonventionelle und kreative Arbeit. Jeder Tag ist anders, spannend und bizarr. Man lernt so viele unterschiedliche Menschen kennen, die ich hoffentlich glücklich mache oder zumindest eine tolle Zeit bescheren kann. Außerdem lerne ich auch von den verschiedenen Frauen, insbesondere Dominas, immer wieder neue Techniken kennen. Sei es in der Klinik oder im schwarzen Bereich. Das wäre bei einer reinen Escort-Agentur nicht möglich. Zu mal in einem Hotel die Möglichkeiten auch gar nicht gegeben sind.




FRAGE VIER

Du bist Mittwochs und Samstags im Berliner Studio Avalon erreichbar. Was machst du an den anderen Tagen?

Usagi: Nur Mittwochs. Ab und an bin ich auch auf Terminwunsch an anderen Tag dort. Dann biete ich meinen Service auch als Escort an. Ich habe meinen gut ausgestatteten SM-Koffer immer dabei. Auch als Gastsub in anderen Studios habe ich mich schon rumgetrieben. Arbeit gibt es schönerweise fast überall. Langweillig wird es da nie.




FRAGE FÜNF

Wir backen uns den Traumdom. Welche Zutaten müsste er haben?

Usagi:  Tja, da bin ich überfragt. Privat habe ich kaum Zeit für Liebschaften. Aber das habe ich mir auch so ausgesucht - falls die Frage an mein Privatleben gerichtet ist. Es ist grade alles Perfekt so wie es ist.


 
Sklavin Usagi


FRAGE SECHS

Die Gesellschaft feiert unabhängige, starke Frauen. Fast scheint es, als müssten wir jetzt alle Superheldinnen sein, die erfolgreich und selbstbewusst durchs Leben gehen. Wie fühlst du dich damit?

Usagi: Das ist ok. Ich fühle mich grade durch meine Tätigkeit erfolgreich, unabhängig und selbstbewusst. Ich darf und KANN mir selbst aussuchen, wann und wo ich arbeiten möchte – was gibt es Schöneres? Ich möchte auch in Zukunft immer selbständig bleiben. Auch wenn ich mich irgendwann von der SM-Szene verabschieden muss.





FRAGE SIEBEN

Hast du einen Tipp für Doms, wie sie die Sessions besser gestalten können?

Usagi: Es ist hilfreich, wenn der Gegenüber auch die „andere" Seite zumindest mal ausprobiert hat. Und außerdem ist jeder Mensch doch unterschiedlich. In einem guten Vorgespräch sollten die Do‘s and Dont's besprochen und eingehalten werden, wenn es zu einer Session kommt.


"Verantwortung abgeben und geschehen lassen" – Sklavin Usagi



FRAGE ACHT

Vervollständige bitte den Satz: SM ist für mich…

Usagi:... Verantwortung abgeben und geschehen lassen.




FRAGE NEUN

Hast du einen Tipp, wie man so gertenschlank bleiben kann wie du?

Usagi: Nein, eigentlich nicht. Ich bin nicht die größte Sportskanone. Zum Krafttraining muss ich mich leider immer viel zu sehr zwingen. Genauso wie bei der „gesunden Ernährung". Mal klappt es besser, mal nicht.




FRAGE ZEHN

Was machst du in deiner Freizeit?

Usagi: Ich Liebe Real Escape Games! Mittlerweile habe ich um die 20 gespielt. Die meisten in Berlin und in meiner Heimat. Es werden noch viele folgen. Rätsel lösen in verschiedenen Missionen mit Freunden – das ist Abendteuer und Nervenkitzel. Geocaching ist auch ein beliebter Freizeitvertreib von mir. Eine Moderne GPS-Schnitzeljagd macht viel Spaß ;-)




Vielen Dank für Deine Antworten.

Hier geht es zu Usagi auf der Website des Studios Avalon in Berlin.
   

Freitag, 24. August 2018

Noch Escort / Callgirl? – Leider nein

Heute bekam ich eine E-Mail von einem Leser, mit dem ich schon länger in Kontakt bin. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn der Leser hat eine super-tolle Bewertung meines Buchs auf Amazon hinterlassen. Hurra!

Er schien jedoch etwas verwirrt, was die Frage angeht, ob ich noch als Escort / Callgirl tätig bin. Die Aussagen im Buch schienen ihm widersprüchlich. 



Seit der neuen Gesetzgebung bin ich nicht mehr als Escort / Callgirl tätig, sorry


Hier meine Antwort: 
"Ich schreibe die Buchteile immer entsprechend der Zeit, zu der sie stattfinden.
Nach der Abschiedssession war ich erstmal nicht als Escort tätig.
Dann hatte ich – wie in Teil 9 beschrieben – Sehnsucht danach und habe
es an den Wochenenden gemacht, als Independent Escort, ohne Agentur.
Später kam leider dieses doofe neue Prostitutionsgesetz raus, da konnte ich nicht mehr mitgehen, also bin ich seitdem nicht mehr als Escort tätig, obwohl ich gar nicht aufhören wollte/das nicht geplant habe. So ist das."

Schade, denn wenn es das neue Gesetz nicht gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich noch dabei und buchbar ;-)

Herzlich,
jO

Montag, 13. August 2018

Traumtänzerin Tara im Interview

Wie denken und fühlen devot veranlagte Frauen? In einer Folge von Gesprächen unterhalte ich mich mit interessanten Frauen, die gern in die Rolle der Sub, Sklavin oder O schlüpfen.


Folge 4: Traumtänzerin Tara


Traumtänzerin Tara

10 Fragen an Traumtänzerin Tara.


Traumtänzerin Tara ist im Berliner Studio Lux als Sklavin tätig. Im Interview verrät sie uns mehr von sich.



FRAGE EINS

jO: Du nennst Dich Traumtänzerin Tara, welchen Hintergrund hat das?

Traumtänzerin Tara: Ich gebrauchte schon den Namen "Wunscherfüllerin für Menschen mit besonderen Vorlieben". Ich überlegte ob es ein hübsches Wort dafür mit meinem Anfangsbuchstaben gäbe und kam dann auf Träumeerfüllerin-->Traumtänzerin. Nun tanze ich also durch die Träume meine Gäste und meiner eigenen und habe einen sinnlich klingenden Namen. Ich mag das sehr.


FRAGE ZWEI

jO: Sub, Sklavin, O, Zofe, Bizarrgirl, Switch, devot, maso – wie würdest du dich einordnen?

Traumtänzerin Tara: Das ist eine schwierige Frage, da jedes Spiel sehr unterschiedlich ist. Manchmal bin ich nur eine devote Rollenspielerin. Manchmal die sehr devote Sklavin oder Zofe, manchmal das kleine Miststück oder der Wildfang, welches erst davon überzeugt werden möchte, dass es sich lohnt, gehorsam zu sein. Als masochistisch würde ich mich eher nicht bezeichnen, wobei ich mit den richtigen Schlagwerkzeugen auch da eher gegenteilig bin.


FRAGE DREI

jO: Wie kommt es, dass du in einem SM-Studio arbeitest?

Traumtänzerin Tara: Ich hatte damals als ich anfing einen Partner, der sehr viel weniger Lust auf Sex und Sessions hatte als ich. Er schlug mir dann vor es mal in einem SM-Studio zu probieren, da er bereits Freund_innen kannte, die als Sexarbeiter arbeiteten. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er mich dahingehend unterstützte.

"Ich möchte ja auch Spaß an den Sessions haben und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen." – Traumtänzerin Tara

Traumtänzerin Tara aus dem Studio Lux in Berlin


FRAGE VIER

jO: Küssen und Blowjob sind bei Dir tabu. Haben die Gäste Verständnis dafür oder versuchen viele, Dich umzustimmen? Immerhin sind Blowjobs bei Männern ja sehr beliebt.

Traumtänzerin Tara: Beide Tabus stoßen recht häufig auf Unverständnis und Bedauern. Glücklicherweise aber auch viel auf Anerkennung, da es zeigt, dass ich keine willenlose Sub bin, die alles mit sich machen lässt und es eigentlich nur des Geldes wegen macht. Ich möchte ja auch Spaß an den Sessions haben und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.



FRAGE FÜNF

jO: Du bietest als eine der wenigen Frauen AV passiv an. Gibt es eigentlich auch Gäste, die diesen Service nicht in Anspruch nehmen? Was reizt Männer daran?

Traumtänzerin Tara: Analverkehr wird tatsächlich selten in Anspruch genommen, da ich einen Aufpreis von 50€ nehme. Viele Männer schätzen die Intensivität im Vergleich zum normalen Geschlechtsverkehr und es hat natürlich auch immer etwas besonders Versautes und selten zu Bekommendes ;)



FRAGE SECHS

jO: Wir backen uns den Traumdom, der vom Fleck weg geheiratet wird. Welche Zutaten müsste er haben?

Traumtänzerin Tara: Ich habe ja das Konzept der Heirat noch nicht ganz verstanden. Warum nur Einer, wenn es so viele tolle Menschen gibt? Ich liebe Doms, die ganz klassisch im Anzug auftreten und wie ganz selbstverständlich mit mir als sklavin agieren. Dabei sind zu ruhig und bestimmt und dennoch Achtsam. Oder Doms, die auch viel lachen können, mich mit einem Grinsen auf den Boden drücken und amüsiert darüber sind, wie ich versuche Ihnen zu entkommen. Oder ganz sinnliche Rigger, die mich mit Ihren Seilen umarmen, mich stimulieren oder den Rigger, der mich im gefesselten Zustand durchkitzelt und ärgert.


FRAGE SIEBEN

jO: Hast du einen Tipp für Doms, wie sie die Sessions besser gestalten können?

Traumtänzerin Tara: Viele Doms machen sich vor einer Session extrem viele Gedanken und planen die gesamte Session durch. Das kann nicht funktionieren. Die besten Sessions sind die, in denen ich vorher nur die Tabus geklärt habe und wir dann ganz spontan aufeinander reagieren und sehen wo uns dir Reise hinführt.

Was ist SM für Dich?

Traumtänzerin Tara in der Natur

FRAGE ACHT

jO: Vervollständige bitte den Satz: SM ist für mich…

Traumtänzerin Tara: ...Flucht vor der Realität ;)


FRAGE NEUN

jO: Was hältst Du vom neuen Prostitutionsschutzgesetz?

Traumtänzerin Tara: Das ProstSchuG ist wieder mal ein Gesetz, was unüberlegt gemacht wurde, keinem hilft, aber viel kostet, viel Aufwand mit sich bringt und Sexarbeitende noch mehr stigmatisiert als davor schon. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, sondern rege ich mich wieder zu sehr auf.


FRAGE ZEHN

jO: Was machst du in deiner Freizeit?

Traumtänzerin Tara: In meiner Freizeit bin ich auch viel mit "perversen" Menschen unterwegs, sodass ich auch meine Arbeit im Studio schon als Freizeit bezeichnen würde. Was gibt es Schöneres als BDSM?



jO: Danke für das Interview!

Hier geht es zur Website von Traumtänzerin Tara.